Gesetze & Regelungen der Weiterbildung | Weiterbildung.net
« zur Startseite

Gesetze & Regelungen rund um die Weiterbildung

Weiterbhildung - geregelt durch Gesetze

Weiterbildungsmaßnahmen sind durch Gesetze geregelt. Vor allem solche, die zu einem beruflichen Aufstieg durch eine Weiterbildung führen.

Weiterbildung, Recht, Gesetz, Regelung

Die Bundesagentur für Arbeit spricht dabei von sogenannten Fortbildungsordnungen. Diese gewährleisten die Durchführung von Aufstiegsfortbildungen. Zwei Gesetze bilden die Grundlage für diese Regelungen, die den Anspruch auf Weiterbildung garantieren sollen: Das Berufsbildungsgesetz (BBiG) und die Handwerksordnung (HwO). Fortbildungsverordnungen regeln die Prüfungsbedingungen einer Weiterbildung. Sie definieren das Ziel, den Inhalt und den Anspruch der Prüfung und bestimmen die Bezeichnung des Fortbildungsabschlusses.

 

Gesetze zur Weiterbildung auf Bundesebene

Fortbildungsverordnungen, die von der Bundesregierung erlassen worden sind, gelten in jedem Bundesland. Es gibt auch Fortbildungsverordnungen, die auf Landesebene gelten. Das können beispielsweise Technikerausbildungen oder Berufe im Sozialwesen sein. Prüfungen werden meist von Stellen abgenommen, die in der jeweiligen Berufsbranche zuständig sind. Landwirtschaftskammer, Industrie- und Handelskammer sind solche Institutionen. Weiterbildungsangebote sollen möglichst praxisnah sein. Deswegen, so die Bundesagentur für Arbeit, würden Fortbildungsprofile und -verordnungen gemeinsam mit Sachverständigen aus der betrieblichen Praxis erarbeitet.

Kritik

Um den Anforderungen des Arbeitsmarkts gerecht zu werden, müssten bestehende Fortbildungsverordnungen fortwährend überarbeitet werden. In der Bundesrepublik gibt es derzeit ungefähr 75 Fortbildungsbeschlüsse. Circa 500 Regelungen wurden bisher von den Kammern erlassen. Fortbildungsmaßnahmen, die auf Gesetzen basieren haben einen Vorteil: Sie haben bundesweit einheitliche Abschlussbezeich- nungen. Das bewirkt eine Vergleichbarkeit von Prüfungen und Abschlüssen.

Jüngst hat aber auch die gewerkschaftliche Initiative „Bundesregelungen für Weiterbildung“ Kritik zum Weiterbildungssystem in Deutschland geäußert. In ihrem Konzept „Notstand: Weiterbildung in Deutschland“ fordern sie Maßnahmen, die gewährleisten, „dass die Bedingungen für die Teilnahme an Weiterbildungs- maßnahmen in den Bundesländern nicht mehr so stark wie bisher auseinander- klaffen“. Notfalls könne dies auch eine Änderung des Grundgesetzes erfordern. Gesetze, die in Deutschland die Weiterbildung regeln, müssten verstärkt auf Bundesebene gelten.

Ähnliche Themen

News und Aktuelles

  • Nutzerumfrage auf dem Portal wb-web für Lehrende in der Erwachsenen- und Weiterbildung

    Bis zum 6. Dezember 2017 haben Nutzer des Portals wb-web.de die Chance, bei einer Online-Umfrage mitzuteilen, wie ihnen das Portal gefällt, was Sie nützlich finden und wo Sie Möglichkeiten zur Optimierung sehen. Als Dank für die Beteiligung werden zwei Karten für das diesjährige DIE-Forum Weiterbildung in Siegburg verlost.

  • Weiterbildung in der Elternzeit

    Viele Mütter sowie Väter nehmen sich eine Auszeit, wenn der Nachwuchs da ist. Die Elternzeit ermöglicht es, dass Elternteile bis zu drei Jahre zu Hause bleiben und dabei Elterngeld beziehen können. Doch nach dieser langen Zeit fällt der Wiedereinstieg in den Beruf häufig schwer.

  • Einführung einer Weiterbildungsprämie

    Das Bundeskabinett beschließt Reformen zur Stärkung der beruflichen Weiterbildung insbesondere für Langzeitarbeitslose und gering qualifizierte Arbeitsnehmer. Dazu gehört die Einführung einer Weiterbildungsprämie bei erfolgreichem Abschluss einer Weiterbildung.

Weitere News im Archiv »

Suche nach Ort

Schnellzugriff

» Zur detaillierten Suche

Suche nach Schwerpunkt

Schnellzugriff

» Zur detaillierten Suche

Weiterbildung des Monats

Ort: Hannover

Kursart: Seminar, 2-tägig

Schwerpunkt: Rhetorik

Termin: nach Absprache

Kosten: 670 € (inkl. Verpflegung)

Alle Details »